Nach nun mehr als drei Monaten kehrt das Eqomobil zurück nach Witzenhausen

Vom Naturerlebnishof Hausen ging es südlich an Gotha vorbei in Richtung Eisenach. In Großenlupnitz machten wir Halt bei Kaltblutzüchter Gunder Gernandt und fuhren am nächsten Tag nach Mihla an die Werra. Von da an folgten wir dem Werratalradweg,
Kleinvach im Werratal: Hier haben wir vor 3 Monaten unsere erste Nacht verbracht bis wir am Montag den 20. Oktober 2014 unser Ziel, Unterrieden bei Witzenhausen, erreichten.Geschafft! Wir sind zurück... Nun ist Susi wieder bei ihren alten Kumpels auf der Weide und geniesst ihre Freizeit. Wiedersehen mit den alten Kumpels in Unterrieden
Ich möchte mich hiermit bei allen Menschen, die mich während der Eqomobil-Tour unterstützt haben, bedanken!Es war eine tolle Erfahrung und ich habe viel gelernt!

Durch das langsame Reisen, wie mit dem Planwagen macht man sich mit der Landschaft vertraut und entwickelt eine persönliche Beziehung zu den Regionen.Ich kann nur jedem empfehlen auch einmal auf diese langsame Art zu Reisen, denn es gibt viel mehr zu entdecken als man denkt.

Die Gespräche mit den Menschen die mir begegnet sind haben mich sehr bereichert. Ich habe viel persönliches Erfahren und somit einen besseren Eindruck bekommen, wie es den Menschen die in der Landwirtschaft tätig sind ergeht. Genauso hoffe ich, dass ich auch etwas weitergeben konnte und das Interesse des ein oder anderem an Arbeitspferden geweckt habe. Ich jedenfalls bin weiterhin davon überzeugt, dass Arbeitspferde in der Landwirtschaft eine sinnvolle und tolle Sache sind und sehe meine Zukunft in einer Gärtnerei mit Arbeitspferden!

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Fränkische Alp und Thüringer Wald

Trotz der spontanen Ankündigung des Vortrags auf dem Münzinghof, war dieser doch gut besucht. Bei einigen weckte dieser sogar so viel Euphorie, dass wir überredet wurden noch einen Tag zu bleiben, um die alte Pferdehacke im Gemüsegarten mit Susi auszuprobieren. Leider mit weniger Erfolg, denn die Hacke hätte ersteinmal ein paar Restaurationsarbeiten bedarft und auch das Gemüsebeet vom Mulch befreit werden müssen. Trotzalledem war das Interesse geweckt und vielleicht gibt es ja bald auch auf dem Münzinghof ein Arbeitspferd…..

Hackversuche auf dem Münzinghof

Auf dem Lindenhof in Ober-Ramstadt ist es nämlich jetzt schon soweit, das Eqomobil hat seine Spuren hinterlassen und es gibt dort nun seit 3 Wochen ein Arbeitspferd, dieTinka-Stute „Tinka“. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen euch viel Spaß beim Ackern!

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Vom Münzinghof ging es dann ins tiefe Wiesenttal, vorbei an Kalkfelsen und Magerwiesen, wo wir Daniels Geburtstag feierten.

Im FränkischemAlle Liebe zum Geburtstag!

In der Fränkischen Schweiz kam uns die Landwirtschaft noch sehr kleinstrukturiert und bäuerlich vor, wobei auch hier kleine Betriebe politisch nicht sonderlich erwünscht zu seien scheinen, denn auch hier wird bspw. ein Stallbau erst ab einer Größe von 300 Großvieheinheiten gefördert. Auf unserem Weg weiter Richtung Norden an Hollfeld vorbei, entlang Weismain und Steinach, bis zum Fuße des Schiefergebirges, begegneten wir wieder einmal dem Energiegeschäfft auf Ackerland.

Das könnte auch dein Acker sein!Maisernte

Im Schiefergebirge und Thüringerwald gab es dann schlagartig keine landwirtschaftlichen Flächen mehr, sondern nur noch Fichtenwald, hohe Berge und enge Täler ohne Radwege. Uns blieb also nichts anderes übrig als auf der kurvigen Landstraße zu fahren und die LKW- und Autofahrer waren nicht gerade die Rücksichtsvollsten, während vieler Überholmanöver in nicht einsehbaren Kurven wurden unsere Nerven auf eine harte Probe gestellt. Bis auf knappe 900m schafften wir es mit Susi, was einen neuen Rekord für uns bedeutete. Irgendwann ging es dann nur noch Bergab bis ind Ilmtal und anschließend in Wipfratal, wo uns unterwegs dann immer wieder mal Hochland-Rinder begegneten.

Rauf gehts auf den 900terSchiefergebirgeLiebe, eine Mittagspause lang

Nun sind wir seit gestern Mittag auf dem Naturerlebnishof Hausen  hier halten wir heute Abend um 17Uhr einen Vortrag, welcher warscheinlich der vorerst letzte gewesen sein wird. Morgenfrüh fahren wir dann nämlich weiter Richtung Eisenach an die Werra und dann ist es ja nur noch ein Katzensprung nach Witzenhausen, vermutlich werden wir dort am 20. Oktober ankommen.

Sonne, bayrisches Bier, Maismonster und die Heimat?

Ulm verließen wir in Begleitung von Alice, die uns auf magische Weise innerhalb einer halben Stunde zurück in unsere Heimat brachte….Wieder zu Hause?
Zurück auf dem Donauradweg begegneten uns einige Hindernisse: Die Dämme am Donauufer, mit seinen vielen Energiekraftwerken, waren oftmals für Kutschen gesperrt, so dass wir einige Umwege in Kauf nehmen mussten, diese führten uns meist durch moorige Pappelwälder und in so manche Sackgasse. Die Krönung unseres Hürdenlaufs war ein abgebrochener Ast der uns den Weg versperrte. Dank Japan-Säge -mit welcher der Ast schon fast durch gesägt war- und schließlich, der Hilfe vierer Jogger/innen, konnte es dann doch ziemlich zügig weitergehen.
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Kurz bevor wir das Donautal hinter uns lassen wollten, trafen wir durch Zufall auf einen netten Bioland Familienbetrieb. Die Großfamilie Hafner nahm uns sofort sehr herzlich auf. Beim Abendessen und anschließendem Lagerfeuer berichtete uns Stefan von seinen jahrelangen Erfahrungen als landwirtschaftlicher Berater. Während des Frühstücks am nächsten Morgen, bekamen wir einen Einblick darin, wie es ist einen Milchviehbetrieb auf Bioland umzustellen. Gestärkt und um viele neue Eindrücke reicher, zogen wir vormittags weiter.
Biolandhof Hafner
Liebe Familie Hafner, vielen Dank für alles!

Jenseits der Donau, im schönen Altmühltal, wo Auerochse und Hase sich noch „Gute Nacht“ sagen, beginnt unsere nächste Landschaftsetappe. Für ein bisschen Abwechslung sorgte der Besuch von Johannes, welcher gerade von der Alp kam und uns nette Geschichten vom Alpleben mitbrachte. Besuch vom Älpler

Langsam rückten wir dem Nürnberger Land entgegen und schon wieder dachten wir uns in der Heimat wiederzufinden.
Wieder zu Hause?

Der in vollen Zügen fortschreitende Herbst, brachte den Beginn der Maisernte. Viele Nächte schliefen wir ein, mit dem wunderbar rythmischen Geräusch der Häckslermotoren und tagsüber wichen wir vor den Maisgiganten bis hinter die Seitenstreifen der Straße aus. Am Dienstagnachmittag erreichten wir schließlich den Reimehof bei Kirchensittenbach, die Pause tut gut und es ist immer wieder schön Einblicke in neue Hofgemeinschaften zu bekommen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gleich fahren wir weiter zum 3km entfernten Münzinghof, wo es um 19:30Uhr einen weiteren Vortrag geben wird. Wir sind gespannt, was uns dort begegnen wird!

Der Nebel -Unser ständiger Begleiter auf der schwäbischen Alb und im Donautal-

Am Anfang war der Regen und eine aufgeregte Susi, die sich nach zwei Wochen Pause erst wieder an den Alltag eines Kutschpferdes gewöhnen musste. Der Regen begleitete uns von Loßburg bis nach Haigerloch auf der schwäbischen Alp, glücklicherweise wurden wir am ersten Abend von einem Bioland-Bauer eingeladen auf seinem Nebenerwerbsbetrieb zu übernachten, dort bekam der Planwagen einen trockenen Platz in der Scheune, wir ein warmes Abendessen und Susi Gesellschaft von einer kleinen Herde Limousin-Rindern, welche sie von der Nachbarweide neugierig an muhten.

Die nächsten Tage erwächten wir im dichten Nebeldunst und feuchten Bettdecken, aber nicht nur uns machte die Feuchtigkeit etwas aus, denn wir sahen viele gemähte Heuwiesen, die es verregnet hatte. Schade um das gute Futter, wir wären wohl nicht die einzigen die mit einem Altweibersommer gerechnet hatten, sowie es die Spinnweben im Gras überall andeuteten.

Nach drei Tagen Berg und Tal, hin und her, einigen Umwegen…“Wo ist jetzt die kürzeste Strecke?“….“Wir hätten dahinten Links gemusst!“, vergeblosem Suchen nach Steinpilzen im Wald, gibt es die überhaupt auf der Schwäbischen Alp?….erreichten wir Zwiefalten an der Donau, mit unserer kläglichen Beute: Ein Parasolpilz. Diesen verspeisten wir abends zu frieden am Lagerfeuer, mit Rotwein am Flussufer….im Nebel.

Von nun an folgten wir dem Donauradweg, welcher wiederrum auch Umwege mit sich brachte aber sehr schön war.Beim Baden in den Warmen Quellen, bei Algershofen, mit Schildkröten, rießen Welzen und Reihern, kam dann richtig Freude auf, denn auch die Sonne hatte beschlossen nun immer mittags für ein paar Stunden herauszukommen. Bei Munderkingen übernachteten wir dann auf dem Biolandhof Walter
Nebel im Donautal
Auf dem Donauradweg

Im flachen Donautal konnten wir es dann streckenweise Susi zumuten zu traben und so holten wir relativ zügig einige Kilometer, die wir auf der Alp verbümmelt hatten wieder auf. Auch im Donautal waren die Landwirt/innen im Futterbergungsstress, Traktoren mit Vorderrädern so groß wie unser Planwagen, vertrieben uns von den Feldwegen, vorher jedoch konnte ich einem von ihnen noch erklären was es mit dem Eqomobil auf sich hat und ihm ein paar Flyer über bäuerliche/solidarische Landwirtschaft, in die Hand drücken. Anschließend fragten wir in Unterweiler, bei einem Milchbauern nach einem Übernachtungsplatz für uns drei. Auch dort bekamen wir einen trockenen Stellplatz für den Wagen, denn der Regen war zurück und machten ein Lagerfeuer auf dem Holzkohlegrill.
Abendessen ist fertig!
Am nächsten Morgen, begleitete uns Andrea vom Hof mit ihrem Araber ein Stück bis an die Iller, von wo aus wir weiter bis nach Wullenstetten nahe Ulm fuhren, um dort bei einer Freundin Rast zu machen und uns allen dreien einen Tag Pause zu gönnen. Endlich mal Wäsche waschen, duschen und den Wagen auslüften…..
In Begleitung von Andrea und ihrem Araber
Hinterhof in Wullstetten bei Ulm
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Am Sonntag geht es dann weiter einmal um Ulm herrum und wieder an die Donau…übrigens wir suchen immer noch Höfen im Altmühltal zwischen Ulm und Nürnberg, auf der Fränkischen Alp und im Thüringerwald die Interesse hätten, dass wir vorbei kommen und einen Vortrag halten.

Nach zweiwöchiger Pause setzt sich das Eqomobil wieder in Bewegung!

Ab Freitag geht es weiter, in teilweise neuer Besetzung, denn nun wird mich meine Freundin Anousha Zähringer, welche mit mir in Witzenhausen ökologische Landwirtschaft studiert hat begleiten. Susi sollte nach ihrem zweiwöchigem Urlaub und neuem Hufbeschlag, wieder erholt sein und gut gewappnet für die nächsten Etappen.

Ich habe die letzte Woche spontan den Hof Großholz bei Eckernförde besucht, dort wird auf 18ha mit Hilfe von fünf Norweger-Arbeitspferden Gemüse angebaut. Eine Woche habe ich auf dem Hof Großholz mitgearbeitet und hatte eine sehr nette und interessante Zeit. Sicherlich werde ich dort auch nach meiner Reise noch mal vorbei schauen.

Neue Route
Ich hab mich dazu entschieden lieber doch in Deutschland zu bleiben und  die Eqomobil-Tour in Baden-Württember, Bayern und Thüringen weiter zu führen. Es soll nun weiter gehen über die Schwäbische Alp, an der Donau entlang bis Donauwörth. Von da aus wieder Richtung Norden, an Nürnberg vorbei, zwischen Bamberg und Bayreuth, nach Coburg und Eisenach. Leider musste ich schon in diesem nicht sehr sommerlichen August feststellen, dass eine Planwagen-Tour bei frühwinterlichen Temperaturen nicht das Angenehmste ist und aus diesem Grund wird die Eqomobil-Tour Mitte/Ende Oktober vorerst in Witzenhausen enden. Trotz alledem möchte ich mir im Winter noch ein paar Höfe die mit Pferden arbeiten anschauen und würde auch gerne auf Nachfrage noch Vorträge halten. Auf Grund der Streckenänderung, suche ich jetzt auch noch nach neuen Höfen, welche sich als Station anbieten würden. Wer Interesse hat melde sich doch!

 

 

Und weiter gings im Sauseschritt zum Hofbauernhof im Schwarzwald

Dort sind wir in Begleitung von Iris (Gärtnerin am Hof) und ihren zwei Schwarzwäldern Füchsen angekommen. Sie haben wir einen Abend vorher auf einem anderen Hof getroffen um sind den letzten Tag (Dienstag) gemeinsam zu fahren.

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Bis dahin war es ein weiter Weg, ca. 160 km in 6 Tagen, diesmal haben wir uns Tagesziele gesteckt, damit wir auch ja pünktlich in Schömberg bei Freudenstadt ankommen. Hier ist es jetzt eine Woche Pause für Susi und Nimue ist gleich Mittwoch früh abgezwitschert Richtung Norden um ein wenig zu arbeiten.

Aber sie kommt wieder. Und dann wird es den nächsten Vortrag geben. Am Donnerstag den 28.08.2014 um 20 Uhr auf dem Hofbauernhof. Außerdem wollen Iris und Nimue noch ein bisschen den Acker unsicher machen mit den Schwarzwäldern Ricko und Max. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik. Meine Aufgabe ist ja zu erzählen, was uns unterwegs begegnet ist.

Am Donnerstag sind wir also los bei den Herolds schnurstracks Richtung Stuttgart und das erste Unglück kam auch schon bald. Bei einer Wende mit dem Wagen in Wüstenrot ist dieser plötzlich ins Kippen gekommen und dann hing der Wagen ganz schief. Susi hat aus Schreck einen schnellen Satz nach vorne genommen in dem Fall unser Glück, denn dadurch war der Wagen wieder geradeaus gerichtet und hat sich aufgerichtet und unser Glück dass in dem Augenblick die Hauptstrasse frei war. 

Das war nochmal Glück im Unglück. Nimue hat einen blauen Fleck davongetragen, alle anderen einen Schreck.

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Dann kam der Regen, ein ordentliches Gewitter, doch die Stimmung war gut und dann kam auch schon bald Stuttgart mit seinen tausend Vororten. Eine Katastrophe, Häusermeere, Verkehr, schier unüberwindliche Bundesstraßen, Fernstrecken der Eisenbahn und Parks und Golfplätze. Wenn man unsere Route anschaut, dann war das ein großes Gezickel und Gezackel. und irgendwann waren wir auch da durch und ausreichend Schokolade hatten wir auch dabei. Überlebensnotwendig 🙂

Unsere Mittagspause am Freitag: auf dem Abenteuerspielplatz in Möglingen. Da kamen wir zufällig vorbei und  wurden gleich eingeladen, die Kinder dort haben uns viele Fragen gestellt und die Pferde gut versorgt. Das hat uns gut getan nach den Vorortstrapazen.

Die Tage vergingen wie im Flug. Den ganzen Tag sind wir gefahren und haben uns so einen guten Vorsprung eingebaut. Sind sozusagen in Zeitlupentempo über unsere Etappenziele hinausgeschossen.

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Sonntag  haben wir im Südosten die schwäbische Alb entdeckt und erstmal die Aussicht genossen bevor  wir dann schon bald in die tiefen Täler und steilen Anstiege des Schwarzwalds eingetaucht sind.

Wo wir übernachtet haben, das ist eigentlich noch eine Extra Geschichte. Kurz zusammengefasst, mal auf einem Hof, mal direkt neben der Straße, oder mal wie man hier sehen kann auch auf einem Bauplatz mit gutem Gras inmitten einer Wohnsiedlung.  OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Und dann sind wir Montag abend in der Nähe Schopfloch mit Iris zusammengetroffen. haben uns gute Sachen über dem Feuer gekocht und die Route fur die letzte Etappe ausgetüftelt. Die Distanz am Dienstag war dann nur noch eine Strecke zum warm werden. Zur Mittagspause waren wir schon auf dem Hofbauernhof.

Für Nadel, Plini und mich (Kathrin) war dort dann leider auch Ende unserer gemeinsamen Reise. Wir sind von dort aus wieder heimgefahren Richtung Freiburg. Danke dir Nimue für die gemeinsame Zeit, es war für mich ein Geschenk mit dir auf dieser Tour unterwegs sein zu dürfen. Alles Liebe, Glück ahoi

 

 

Wir melden uns zurück aus dem Schwäbisch-Fränkischen Wald

Momentan sind wir zu Gast bei Familie Herold auf dem Kuhnweilerhof. Dieser liegt noch etwa 50 km nordöstlich von Stuttgart.Dort haben wir heute mit Susi auf dem Kartoffelacker gehackt und haben interessante Gespräche über Landwirtschaft und das Arbeiten mit Pferden geführt.
Seit letzter Woche sind wir in neuer Besetzung unterwegs und es ist viel Neues passiert. Auf dem Lindenhof in Ober-Ramstadt haben wir ein paar Tage verbracht, uns gut unterhalten und dort einmal das Pflügen mit Susi gemeinsam ausprobiert, denn das Team vom Lindenhof überlegt auch Arbeitspferde einzusetzen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Daniel ist dann zurück nach Witzenhausen gefahren und seitdem begleiten mich Kathrin, ihr Hund Plini und ihr Haflinger-Wallach Nadel. Letzterer und Susi wechseln sich nun ab mit dem Wagen ziehen, wobei Kathrin beim bergauf fahren tatkräftig mithilft und aufpassen muss, dass sie sich nicht verausgabt.Das alles nur aus Sorge, dass Nadel mit dem schweren Wagen nicht rückwärts den Berg wieder runterschlittert. Aber dann kommt die Susi Sorglos und rettet Nadel aus der Misere. So gings uns gestern bei 16% Steigung. Da fragt man sich doch mal ob wir nicht besser in die Norddeutsche Tiefebene gefahren wären, aber das wär doch langweilig.
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Was reißt zuerst Halfter oder Strick, diese Frage beschäftigt uns täglich, wenn Nadel hinter dem Wagen angebunden hertrottet und irgendwann aus lauter Not zum Pinkeln stehenbleibt.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nun, um ein paar Stricke weniger, ging es wie gewohnt gegen Süden weiter. Ein Hoch auf den Odenwald,schöne Landschaften und hilfsbereite nette Menschen haben uns begleitet auf dem Weg von Ober-Ramstadt nach Robern zu Michael Scheurig. Auch dort gibt es eine Gruppe von Menschen, die sich zu einer solidarischen Landwirtschaftsgemeinschaft zusammen gefunden haben. Ein Open Air Vortrag und Austausch am Lagerfeuer für uns, saftige Wiesen für die Pferde haben uns einen schöne Zeit beschert. „Schutz durch Nutzung“ diesen Satz hat Michael geprägt und uns mit auf den Weg gegeben. OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Am Samstag morgen ging es von dort weiter nach Waldmühlbach, dann Pausentag für die Pferde und Zeit endlich das nervtötende Quietschen der Bremsen zu beseitigen.Unter fachmännischer Aufsicht haben wir die Beläge geputzt und entrostet nun rollen wir wieder leise die Berge runter.OLYMPUS DIGITAL CAMERA